Noo-Therapie

 

Anwendung: Entspannung, Verbesserung der Konzentration, Depressionen, Lebensunlust, Erschöpfungszustände, Burn-Out-Symptomatik, Vegetative Dystonie, Wunsch nach Verhaltensänderungen

Noo-Therapie

Die Noo-Therapie ist ein Sammelbegriff für Verfahren, in denen die Lebenskraft aus sich selbst heraus wirksam wird. Meine eigene Schulung vollzieht sich seit 2001 auf dem Weg des Rinzai-Zen und dem Weg der japanischen Teezeremonie (Chadô). Rinzai-Zen ist eine der zwei großen Meditationsschulen Japans. Der Teeweg erfolgt in der Tradition der Ueda-Soko-Schule in Hieroshima. Die vier Prinzipien des Tees, formuliert von Sen no Rikyû (1521-1591), lauten Harmonie (wa), Respekt (kei), Reinheit (sei) und Stille (Jaku). Harmonie meint das Miteinander zwischen den beteiligten Menschen und den Einklang mit der Natur. Respekt meint die gegenseitige Achtung und Wertschätzung der alltäglichen Dinge. Reinheit bezieht sich neben äußerer Sauberkeit auch auf spirituelle Reinigung des Geistes und Stille bedeutet ein gemeinsames Zur-Ruhe-Kommen, ohne störende Gedanken aus der Alltagswelt. Diese vier Prinzipien des Teeweges, in Japan bescheidener als Chanoyu (heisses Wasser zum Tee) bezeichnet, lassen sich wunderbar auf Haltung und Arbeit im Zusammenhang mit den Noo-therapeutischen Verfahren anwenden. Sie können bei mir eine Einweisung in die Zen-Meditation und Unterricht in japanischer Teezeremonie erhalten.

Für Menschen, die nicht die Zeit und Muße haben, sich auf einen jahrelangen Schulungsweg zu begeben, gibt es trotzdem die Möglichkeit, die Wirkung eines ruhigen und befriedeten Geisteszustandes zu erleben:

Audio-Visuelle Stimulation

Wirkungen:

  • Erreichen tiefer Entspannungszustände mit einem Gefühl von mehr positiver Energie (in Form von Kraft und Lebensfreude)
  • Gefühl von innerer Ausgeglichenheit („geerdet-sein“)
  • Visualisieren von Bildern, Farben und Mustern
  • Zustand geistiger Klarheit bei Problemlösungen
  • Verbesserung der Beziehung zu Mitmenschen


Die vier Grundpfeiler der AVS sind die gezielte Veränderung der EEG-Aktivität, die Induktion meditativer Dissoziationsprozesse (Herbeiführen einer hypnotischen Trance), die Anregung der Durchblutung des Gehirns, sowie die positive Veränderung im Neurotransmitter-Haushalt (erhöhte Ausschüttung von Serotonin, Noradrenalin, sog. Beta-Endorphinen).

Die Audio-Visuelle Stimulation (AVS) wird seit den 30er Jahren des vorherigen Jahrhunderts angewandt. Speziell zur Förderung der Gedächtnisleistung und zur Steigerung von Stimmungszuständen ist über die Jahrzehnte ein immer ausgereifteres System entwickelt worden, das heute fester Bestandteil therapeutischer Behandlung geworden ist. Basis dieser Entwicklung ist die Erforschung der Elektroenzephalografie (EEG) und der Erkenntnisse über die unterschiedlichen „Frequenzwellen“, quasi körpereigenen Rhythmen, in denen das Gehirn in  verschiedenen Geistes- und Bewusstseinszuständen schwingt.

Weitere Informationen zum Wirkmechanismus der AVS

 
Craniale-Elektro-Stimulation (CES)


Anwendung:

  • Stressbewältigung durch Tiefenentspannung
  • Konzentrationssteigerung
  • Verbesserung der geistigen Klarheit
  • Lernunterstützung
  • Förderung der Gedächtnisleistung
  • Schlafunterstützung
  • Stimmungsaufhellung bei Niedergeschlagenheit und Trübsinnigkeit
  • körperliche Entspannung und Reduktion geistiger Anspannung
  • Förderung von Gelassenheit

Die CES wird seit den späten 40er Jahren zur Schlafunterstützung eingesetzt. Das zentrale Nervensystem wird hierbei, ähnlich einer Massage, durch sanft pulsierende, taktil wahrnehmbare Stromimpulse im Mikroampèrebereich stimuliert. Es reagiert mit einer Harmonisierung des Neurotransmitter-Haushaltes und damit einhergehender Ausschüttung von Endorphinen (Glückshormonen). Der Effekt ist entspannend und vergleichbar mit dem Gefühl des „runner´s high“.

 

Herzrhythmus-Variabilität/ Atemrhythmustraining/ Herzkohärenztraining

Anwendung:

  • Verbesserung der körperlichen und mentalen Fitness
  • Entspannung
  • verbesserte Regeneration
  • alle Symptome, die durch Einschränkungen des Herz-Kreislaufsystems auftreten

Langsame, ausgedehnte Atemzyklen werden seit jeher in meditativen Techniken eingesetzt. Neue wissenschaftliche Studien bestätigen, dass solche Atemtechniken ein gestresstes autonomes Nervensystem beruhigen können. Der Parasymphatikus (zuständig für Ruhe und Regeneration) wird durch tiefe und langsame Atemzüge angeregt, der Symphatikus (zuständig für Kampf- und Fluchtreaktionen) wird zur Ruhe gebracht.

Ruhiges, tiefes Atmen ist somit ein einfaches Mittel zu Entspannung und Regeneration.
Im entspannten Zustand koppelt sich der Herzrhythmus an unsere Atmung. Als Herzrhythmusvariabilität bezeichnet man den Umstand, dass der Herzrhythmus beim Einatmen schneller, beim Ausatmen langsamer wird. Die Differenz zwischen schnellstem und langsamsten Herzrhythmus wird als Herzkohärenz bezeichnet. Bei einer Person im Stresszustand verringert sich der Wert der Herzkohärenz und führt zu einer unnatürlichen und für das Herz sehr belastenden Herzaktivität. Mit zunehmendem Lebensalter verringert sich die Herzkohärenz physiologisch, was Risiken für Herzrhythmusstörungen und andere kardio-vaskuläre Erkrankungen mit sich bringt. Wenn die Herzkohärenz schon bei jungen Menschen niedrig ist, entspricht das biologische Alter nicht dem physiologischen.

Das Training einer tiefen und langsamen Bauchatmung beruhigt die symphatikotonen Zustände (die auch mit Gedankendrängen und innerer Unruhe einhergehen können) und fördert über die Kopplung der Herz-Atemfrequenz eine bessere Herzkohärenz.

 

Ich freue mich, wenn Sie mit mir Kontakt aufnehmen

 

Nach oben