Manuelle Therapie

In meiner Praxis wende ich vor allem im Bereich der Schmerztherapie unterschiedliche Formen der manuellen Therapie an. Die Behandlung mit den Händen dient für mich der Herstellung von Kontakt, ist Möglichkeit diagnostischer und therapeutischer Intervention und wesentlicher Bestandteil meiner Arbeit.

Sich körperlich besser wahrzunehmen und zu spüren heißt auch, die Bedürfnisse des Körpers besser zu verstehen. Ich arbeite bedarfsorientiert mit klassischen naturheilkundlichen Techniken wie der Behandlung bestimmter Reflexareale, Baunscheidtieren und Schröpfen, Injektionen von lokalen Betäubungsmitteln, Schmerzpunktbehandlung, sowie mit verschiedenen osteopathischen-, chiropraktischen- und klassischen Massagetechniken, z.B. bei Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule, Wirbelblockierungen, Beinlängendifferenzen und Beckenschiefstand.

Die manuelle Therapie ist vermutlich so alt wie die Menschheit. Intuitiv legen wir eine Hand auf Bereiche des Körpers, die schmerzen oder sich nicht gut anfühlen. Früher gab es in den Tempeln des Altertums Priesterinnen, die durch Handauflegen die Heilungsimpulse des Körpers anregten. Auch heute werden in einigen Krankenhäusern wieder Menschen beschäftigt, die während Operationen ihre Hände auf verschiedene Bereiche des Körpers legen.

Es gilt als erwiesen, dass dadurch weniger Narkosemittel gebraucht werden und die so operierten Menschen einen schnelleren Heilungsprozess durchlaufen. Im komplementär medizinischen Bereich werden seid einiger Zeit Therapieformen wie Reiki und Prana angeboten, japanische und indische Techniken, die Heilungsenergien vom Therapeuten auf den Behandelten übertragen sollen. Massagen, Osteopathie und Chiropraktik komplettieren heutzutage die Angebotspalette manueller Techniken.